Wettbewerb Eckernförde GWU

Städtebau

Das neue Quartier fügt sich in Art, Maßstäblichkeit und Ausrichtung der Baukörper nahtlos in die bestehenden Stadtstrukturen ein. Die von Friedrich Spengelin entworfene denkmalgeschützte ehemalige Bauschule bildet den städtebaulichen Ankerpunkt des Quartiers, ohne dabei ihren solitären Charakter zu verlieren. Die konsequente Freistellung der Bauschule im Norden ist nicht nur denkmalpflegerisch angezeigt, sondern stellt auch die Adressbildung des neuen Quartiers sicher. Die konsequente Weiterführung der Gebäude in West-Ost Richtung schafft räumliche Weite, optimierte Gartengrundstücke und gute Voraussetzungen zur solarenergetischen Nutzung. Das durchgrünte Quartier öffnet sich zu allen Seiten, die Übergänge zum benachbarten Bestand sind fließend. Im westlichen Baugebiet wird eine lockere Bebauung mit Reihenhäusern, im östlichen Baugebiet eine dichtere Bebauung mit Geschosswohnungsbau vorgesehen.

Gebäude

Die an allen Gebäuden wiederkehrenden Gestaltungselemente– die Staffelung der Baukörper und der Dächer, die Süd-Ausrichtung der Wohnungen und ihre Ergänzung durch Balkone, Dachterrassen oder Terrassen mit Garten - schaffen sowohl eine hohe gestalterische Einheit als auch eine hohe Qualität für jede Wohnung. Die Grundrisse ermöglichen flexible Wohnungszuschnitte – von offenen Wohn- und Kochbereichen bis hin zu behindertengerechten Wohnungen.

Außenraum

Die vorhandenen parkähnlichen Strukturen werden aufgenommen und fortgesetzt. Dabei bleibt der wertvolle Baumbestand größtenteils erhalten und wird durch neue Anpflanzungen ergänzt.

Kosten

Die in unserem Entwurf bewusst gewählte einfache Struktur und die effiziente Erschließung gewährleisten einen gut realisierbaren Städtebau mit einer kostenbewussten Bebauung.