Bremer Zentrum für Baukultur

Der 420 qm große Raum wird in 2 Bereiche geteilt, der größere Teil mit seiner 3-seitigen Belichtung bewahrt durch den Verzicht auf raumhohe Trennwände den Charakter einer Lagerhalle mit Veranstaltungsfläche, Bibliothek und Lesebereich. Der kleinere Teil wird entlang einer Stützenreihe konsequent abgeteilt und nimmt die notwendigerweise geschlossenen Räumlichkeiten auf.
Der Raum ist trotz seiner Offenheit klar in die Funktionsbereiche gegliedert. Der öffentliche Bereich für Vortrag/Besprechung und Ausstellung befindet sich gleich hinter dem Windfang und empfängt seine Gäste. Die Arbeitsplätze sind durch die Bibliothek von diesen Bereich abgetrennt. Durch Regale und Glastrennwände wird ein ruhiger Raum geschaffen. Entlang der Kopfseite des Gebäudes sind 2 abgeteilte Büros und weitere Bildschirmarbeitsplätze angeordnet. Alle Arbeits- und Leseplätze liegen im „hellen“ Bereich nahe der Fenster.
Die Einrichtung wird möglichst schlicht und einfach gehalten. Durch die Bücher und Glastrennwände werden die farbigen Akzente geschaffen.
 

Wettbewerb: 1. Preis

Ausführung: 2003

Architekten: Andreas Schneider, Bettina Thormann- Salamon

Mitarbeit: Katrin Scheele

Bauherr: Bremer Zentrum für Baukultur

Leistungsphasen: 1 - 9

Baukosten: 100.000 EUR