schule Bogenstraße - Eimsbütteler Modell

Innere und äußere grundinstandsetzung

Bei der Schule in der Bogenstraße handelt es sich um einen Massivbau von Albert Erbe aus dem Jahr 1911. Das Gebäude steht innen und außen unter Denkmalschutz.

Unter laufendem Betrieb erfolgte eine Grundinstandsetzung des gesamten Gebäudes. Das besondere Augenmerk lag dabei auf Erhalt und Wiederherstellung der ursprünglichen Gestaltungselemente an der Außenfassade und in den Innenräumen.

Die historische Fassade aus Ziegeln im Klosterformat ist durch Gesimse und Fensterbänke aus Muschelkalk gegliedert. Charakteristisch sind weiterhin die vielen Verzierungen und Ornamente aus Klinker und Muschelkalk. In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege wurden zu ergänzende oder zu erneuernde Ziegel und Fugen so gewählt, dass sie sich unauffällig in die Bestandsfassade einfügen. Genauso originalgetreu wurden Muschelkalk-Elemente nachgebildet.

Noch vorhandene historische Fenster wurden aufgearbeitet und durch Kastenfenster energetisch ertüchtigt. Die übrigen Fenster wurden nach historischem Vorbild nachgebaut. Dabei wurden neben der Aufteilung auch die ursprünglichen Profile und Zierelemente übernommen.

Gestaltungsgrundlage für die innere Instandsetzung bildete der historische Farbbefund. Dieser wurde in der Eingangshalle nachgebildet und in den übrigen Bereichen in ein modernes Farbkonzept für Wände und Fußböden übersetzt. Ein typografisches Leitsystem kam als neues Gestaltungselement hinzu.

 

Planung 2011–2014

Ausführung 1. BA 2012–2014

Ausführung 2. BA 2015–2016

Bauherr SBH | Schulbau Hamburg

Leistungsbild 1-9

Baukosten 8.000.000 €

Besonderheiten Denkmalgeschütztes Gebäude