Neubau und Sanierung des Förderzentrums Vegesacker Strasse

Ein auf Kommunikation ausgerichtetes Raumkonzept bestimmte unsere Planung für den Ergänzungsneubau des Förderzentrums Vegesacker Straße. Das Bestandsgebäude wurde saniert und für die Nutzung als Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum (ReBUZ) umgebaut.

Der eingeschossige Neubau für sechs Klassen wurde in einer bewusst offenen Bauweise realisiert. Die trapezförmigen Klassenräume und Differenzierungsräume liegen sich versetzt gegenüber und orientieren sich zur innen liegenden Halle. Alle Räume sind von der Halle einsehbar, sodass sich vielfältige Blickbeziehungen ergeben. Durch die vollständig verglasten Längsseiten des Gebäudes gehen Innen- und Außenraum optisch ineinander über. Da auch die Trennwände zwischen allen Räumen mit Oberlichtern verglast sind, entsteht der Eindruck von maximaler Transparenz und einem scheinbar schwebenden Dach. In der multifunktionalen Halle sind zusätzliche Lernnischen eingerichtet. Die gesamte Gebäudestruktur unterstützt die Lern- und Lehranforderungen des Förderzentrums. Das Dach des Neubaus ist begrünt.

Der Altbau besteht aus einem viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1910 mit einer denkmalgeschützten Klinkerfassade. Durch den Umbau wurden Verwaltungsflächen für ein ReBUZ geschaffen. Die Schule nutzt weiterhin die umgestaltete Turnhalle im Erdgeschoss sowie Umkleiden, Werkräume und eine Lehrküche im Untergeschoss.
Das U-förmige Bestandsgebäude und der Neubau sind so positioniert, dass ein neuer Schulhof gebildet wird.

 

Planung:                        2008–2010

Ausführung:                  2009–2012

Bauherr:                       Immobilien Bremen AöR

Leistungsbild:              1-9

Baukosten:                   3.019.000 EUR