Wettbewerb

Städtebauliches Konzept Frankfurt Bockenheim

Die neue Mitte Bockenheims wird so gestaltet, daß sie dem Frankfurter Stadtteil neue Impulse verleiht und zugleich aus dem Umfeld Impulse erhält. Durch beiderlei Orientierung wird die neue Mitte belebt und das Alte mit dem Neuen verbunden werden.
Das gesamte Entwurfsgebiet wird als Ort der neuen Mitte begriffen. Basis ist ein einfaches Raster, das die Struktur des Geländes bestimmt und innerhalb der neuen Mitte stets zu erkennen ist.
Das Raster wird aus dem vorhandenen Stadtgrundriß abgeleitet und durch die Struktur der umgebenden Bebauung gegliedert.
Bestehende Gebäude liegen innerhalb des Rasters, z.T. eingebettet wie der Museumskomplex, oder freiliegend und vom Raster gelöst wie das ehemalige Eisenbahndepot.
Bestehende Gebäude, deren Bausubstanz keine Option für neue Nutzungen bietet, werden zugunsten einer Neuordnung aufgegeben.
Innerhalb des Rasters werden mit verschiedenen Mitteln Schwerpunkte gesetzt.
So ist die Verteilung der Funktionen anhand der Kubatur und Bebauungsdichte ablesbar. Überlagerungen zwischen dem neuen Stadtgrundriß und der vorhandenen Bebauung lassen unterschiedliche Feiräume und spannungsvolle Raumfolgen entstehen.

Planung: 2003