Wettbewerb Doventor

Ein 5-geschossiger Baukörper fügt sich in seine Umgebung ein.
Rundungen, Rücksprünge im Erdgeschoss und Staffelgeschosse der umliegenden Bebauung werden beim Parkhaus als Gestaltungselemente aufgenommen.
Die Erschließung des Parkhauses erfolgt über die Neuenstrasse. Der Hauptzugang für die Fußgänger ist gut am Gebäude ablesbar und liegt im Eckbereich der Doventor/Neuenstrasse. Die Ein- und Ausfahrten haben alle eine geradlinige Zufahrt zur Schrankenanlage. Im EG/UG ist eine zusätzliche Rampe erforderlich, um eine Sackgassensituation zu vermeiden. Fahrradabstellplätze befinden sich im EG. Mitarbeiterparkplätze für Radio Bremen sind im UG angeordnet. Alle Geschosse sind für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen.
Angeregt durch Beat Zoderers Technischen Aquarelle „ geschichtete Millimeterpapiere“, wird die Idee aufgenommen und als moderne Medienfassade interpretiert; einfache Materialien (Streckmetalle) werden durch Überlagerungen und Farbigkeit zur einer vielfältigen Hülle.
Ein Schirm aus grobmaschigem Streckmetall ist die äußere Hülle des Gebäudes. Farbige Gitter befinden sich in den Ebenen dahinter. Es entsteht eine transparente farbige Hülle, die den Eindruck einer tiefen Fassade vermittelt.
Die Fassade verändert sich in der Wirkung bei Tag und Nacht. Wirkt die Fassade tagsüber eher ruhig und geschlossen, wird die Fassade nachts transparent.
Die Fassade an der Doventor/Neuenstrasse ist über alle Geschosse luftdurchlässig.
Die rückwärtige Fassade in der Grafenstrasse wird aus transluzenten Doppelstegplatten hergestellt. Einige Platten werden in Farben der vorderen Fassade lasiert.

Planung: 2004