Wettbewerb Galileum Solingen

Die Leitidee für das Modell ist ein zentraler Körper mit ihn umgebenden elliptischen Bahnen. Dreh- und Angelpunkt des zukünftigen Ensembles „Galileum Solingen“ ist der ehemalige Kugelgasbehälter, der das Planetarium beherbergen wird. Mit seiner einfachen, für Bauwerke jedoch außergewöhnlichen Geometrie erzielt er eine gute Fernwirkung.

Die Kernaussage des Entwurfs besteht darin, dass der Kugelgasbehälter in Solingen möglichst nicht verändert wird und Anbauten so wenig wie möglich in sein Erscheinungsbild eingreifen. Der Kugelgasbehälter, das Ringfundament und die das Gebäude umgebenden Freiflächen sollen als kulturelles Denkmal erlebbar bleiben und nicht durch Anbauten gestört werden.

Die sich um die Kugel herum orientierenden Ellipsen geben die weiteren Gebäude- und Freiraumstrukturen vor. Ein eingeschossiges Seminar- und Verwaltungsgebäude schmiegt sich um den Kugelgasbehälter und gräbt sich im Süden in den Hang; Freiflächen und Bepflanzung ordnen sich den Ellipsen unter. An das Verwaltungsgebäude schließt die Sternwarte als runder Turm an. Der Gebäudeentwurf nimmt die Idee der einfachen, aber wirkungsvollen geometrischen Formen auf.


Planung           2011