Nessepark Leer

Die neue Planung orientiert sich an der Kleinmaßstäblichkeit und Vielfältigkeit der gewachsenen Stadt leer.Bekannte Stadtstrukturen und Stadtbilder werden übernommen und sind Leitbilder für den Nessepark.Wie die „fingerartige Bebauung“ auf der anderen Uferseite, die als Bebauungsthema mit in die Neuplanung einfließt. Charakteristische Elemente wie Turm und Giebel sind auch im Nessepark wiederzufinden. Die neue Bebauung lehnt sich in Höhe und Länge an vorhandene Speichergebäude an.Der Nessepark wird durch eine Planstrasse erschlossen und teilt die Bebauung in einen bereich für wohnen, Hotel, einkaufen und Gastronomie und einen bereich für Büro, Dienstleistungsbetriebe und Kleingewerbe.
Die Planstrasse wird eingefasst von einer viergeschossigen Bebauung mit Staffelgeschoss. Zur Nesse sollte die fingerartige Bebauung drei Geschosse mit einem Dach- oder Staffelgeschoss nicht überschreiten.
Dienstleistungs- und Gewerbetriebe, sowie ein Parkhaus sind zwischen Planstrasse und Nessestrasse angesiedelt. In den oberen Geschossen entstehen Wohnungen. An der Nessestrasse sind bis zu zweigeschossige üro- und Hallengebäude aufgereiht.Das Wohnen im Nessepark hat einen starken Bezug zum Wasser:Zum einen durch die offene Bebauungsstruktur mit direktem Sichtkontakt zur Nesse, zum anderen mit attraktiven Wohntürmen am Yachthafen, die eine weite Sicht über die Nesse ermöglichen.
Die kleinen Baufelder ermöglichen eine abschnittsweise Realisierung und eine vielfältige Nutzung und Architektur.An der Nesse entsteht eine großzügige Promenade mit guten Aufenthaltsqualitäten, sowie ein Quartiersplatz mit Cafes, Restaurants und einem Wasserbecken als belebtes Zentrum des Plangebietes.Eine Fährverbindung zum Ernst-Reuter-Platz verbindet den neuen Stadtteil mit der Altstadt. Es ist auch eine Fußgängerbrücke denkbar

Planung: 1995